Wie hoch sind die Geldstrafen?

Wie hoch sind die Geldstrafen?

Die Geldstrafen für die Nutzung des Streckennetzes ohne entrichtete Mautgebühr variieren von 300 BGN für Leichtkraftfahrzeuge bis zu 1.800 BGN für Lastkraftwagen wie folgt:

•    Fahrer, der ein Leichtkraftfahrzeug auf dem Streckennetz fährt, wofür eine geschuldete Gebühr zu zahlen ist, die aber nicht entrichtet wurde, wird mit einem Bußgeld in Höhe von 300 BGN bestraft;
•    Fahrer, der ein Lastkraftfahrzeug auf dem Streckennetz fährt, wofür die notwendigen Verpflichtungen zur Feststellung der zurückgelegten Entfernung nicht erfüllt wurden oder  die Gebühr (Vignette, Streckenticket oder Mautgebührt) nicht entrichtet wurde, wird mit einem Bußgeld in Höhe von 1.800 BGN bestraft;
•    Der Eigentümer eines Lastkraftfahrzeugs, für das die Gebühr vollständig oder teilweise entrichtet wurde, einschließlich aufgrund von fehlerhaften Angaben (technische Merkmale der Straße oder des Straßenabschnittes, zurückgelegte Entfernung, Kategorie des Fahrzeuges und Anzahl der Achsen, seine Umweltmerkmale), wird mit einem Bußgeld in Höhe von 2.500 BGN bestraft. Das Bußgeld wird ggf. gegen den eingetragenen Nutzer des Fahrzeuges verhängt. Wenn der Eigentümer oder der eingetragene Nutzer eine juristische Person ist, wird eine Vermögensgeldstrafe in Höhe von 2.500 BGN verhängt;
•    Bei der Nutzung des Streckennetzes ohne entrichtete Mautgebühr, wenn das amtliche Kennzeichen des Fahrzeuges unleserlich oder irgendwie bedeckt ist, wird gegen den Fahrer ein Bußgeld in Höhe von 500 BGN verhängt;
•    Bei der Nutzung des Streckennetzes durch Lastkraftfahrzeuge ohne entrichtete Mautgebühr, wenn das amtliche Kennzeichen unleserlich oder irgendwie bedeckt ist, wird ein Bußgeld in Höhe von 3.000 BGN verhängt;

Ab 2019 wird eine Ausgleichsgebühr eingeführt, die im Falle eines Verstoßes die freiwillige Zahlung der Nutzung des Streckennetzes ermöglicht, ohne dass eine Strafzettel wegen der Feststellung einer Ordnungswidrigkeit in Kraft tritt und eine höhere Geldstraße geschuldet wird.

Mit dem Entwurf einer Verfügung des Ministerrates über die Änderung des Tarifs für die Gebühren, die durch die Agentur für Straßeninfrastruktur eingezogen werden, welcher (Tarif) immer noch einer öffentlichen Anhörung unterliegt, werden folgende Ausgleichsgebühren geregelt:

Die weiteren Informationen sind hier verfügbar.

Wenn der Fahrer die Zahlung der Ausgleichsgebühr verweigert, wird ihm eine Ordnungswidrigkeit verhängt, deren Höhe der Höhe der Ausgleichgebühr gleich ist, und ihm wird eine Möglichkeit eingeräumt, die Gebühr per Banküberweisung innerhalb einer Frist von 14 Tagen zu zahlen. Wenn der Fahrer die Gebühr innerhalb einer Frist von 14 Tagen nicht entrichtet, wird gegen ihn ein Bußgeld verhängt – für Personenkraftwagen 300 BGN, für Fahrzeuge mit maximaler technisch zulässiger Gesamtmasse von über 3,5 Tonnen 1.800 BGN.

Der Fahrer, der die Zahlung der Ausgleichsgebühr verweigert hat und gegen den eine Strafzettel wegen einer Ordnungswidrigkeit ausgestellt wurde, muss Folgendes zahlen, um weiterzufahren:

•    für Pkw – der Preis der Wochenendevignette beträgt 10 BGN
•    für Kfz mit einer Masse von über 3,5 Tonnen – er muss den Preis für die Wochenvignette zahlen und so kann er weiterfahren. Die Zahlung kann nur mit einer Karte erfolgen.